Doppelschlag in Leogang

 

Äusserst zufrieden blicke ich auf ein perfektes Weekend in Leogang zurück. Ich konnte mit den beiden Siegen im Short Track und im Cross-Country-Rennen einen Doppelschlag feiern, der insgesamt dritte dieser Art in meiner Karriere.

 

Bereits mit dem Sieg am Freitag konnte ich für mich einen sehr wichtigen Erfolg einfahren. Der dritte Weltcupsieg im Short Track, der erste in dieser Saison. Doch besonders der Sieg am Sonntag bedeutete mir sehr viel. Es war ein brutales Battle um den Sieg. Nino forderte mich bis zum letzten Meter. Ein solcher Triumph fühlt sich deshalb gleich noch viel wertvoller an.

 

Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich die Cross-Country-Strecke von Leogang (Ö) am Sonntag komplett anders als noch am Freitag beim Shorttrack-Rennen. Ich verzeichnete keinen optimalen Start und wurde auf den ersten Metern etwas im Fahrer-Pulk eingeklemmt. Doch ich merkte bald, dass Flückiger ich über eine gute Tagesform verfügte. So fuhr ich den Rückstand von rund 15 Sekunden schnell zu und machte mich kurze Zeit später mit Nino daran, auch die letzten Konkurrenten zu distanzieren.

 

Entscheidung im letzten Anstieg

Alan Hatherly, unser letzter Herausforderer, konnten wir stets auf Distanz halten. Doch Nino liess nicht abschütteln. Erst mit einer erneuten Verschärfung, am absoluten Limit, im letzten langen und steilen Aufstieg auf dem berüchtigten Skilift-Trassé, konnte ich eine kleine Differenz von wenigen Meter schaffen. Diesen Vorsprung konnte ich bis ins Ziel bringen. Mein fünfter Weltcupsieg im Cross-Country – mein ingesamt achter Weltcuperfolg.

 

Drei Siege in Serie: SM, Weltcup Short Track und Cross Country

Ich bin überglücklich mit meinem dritten Sieg in Serie. Es war eines meiner härtesten Rennen gewesen. Die langen Aufstiege und die anspruchsvollen Abfahrten liessen einem keine Sekunde Erholung. Ich habe mich aber megastark gefühlt und habe gehofft, dass ich die Vorentscheidung in der letzten Runde herbeiführen kann. Ich bin einfach nur happy, dass es für mich gereicht hat!»

 

Im Gesamtweltcup konnte ich dank den beiden Siegen auf den dritten Zwischenrang vorrücken.

 

Nun folgt ein Höhentrainingslager

Nun heisst es für mich: Ab in die Höhe. Die kommenden drei Wochen stehen ganz im Zeichen eines Höhentrainingslager und der Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil.

 

Danke für all eure Nachrichten und Gratulationen, welche mich sehr gefreut haben.

 

Math