Medienmitteilung vom 18. April 2021

 

Mathias Flückiger schlägt Nino Schurter auch in Österreich

 

Zweiter Sieg in Folge für den Berner Mountainbiker Mathias Flückiger. Am Ötztaler Mountainbike Festival im österreichischen Haiming setzte er sich wie eine Woche zuvor im Finale gegen Landsmann Nino Schurter durch.

 

Der Mountainbike-Zirkus traf sich am Wochenende in Österreich. In Haiming (Tirol) hatten es die Athlten mit einer harten Strecke, gespickt mit vielen technischen Passagen und zahlreichen ruppigen Wurzeln, zu tun. Mathias Flückiger startete mit dem Sieg vom letzten Wochenende im Gepäck sehr selbstbewusst ins Rennen. "Ich fühlte mich zwar nicht ganz so gut wie letzte Woche in Italien aber ich konnte die verschiedenen Attacken alle mitgehen. Das baute mich während dem Rennen auf!", fasste Flückiger im Ziel zusammen. Und in der Tat. Eine erste Tempoverschärfung von Olympiasieger Nino Schurter konnte Flückiger problemlos mitgehen während die Spitzengruppe auseinander fiel. Und so kam es wie vor einer Woche auf der letzten Runde zum grossen Showdown. Während Cink, Fini und der Schweizer Lars Forster das Spitzenduo ziehen lassen mussten, bekämpften sich Schurter und Flückiger auf der letzten Runde in einem packenden Zweikampf. Mit dem besseren Ende für den Berner, welcher rund 400 Meter vor dem Ziel die Entscheidung suchte und auch fand. "Zwei Siege in wichtigen Rennen zu Saisonstart, zweimal in einem packenden Finale die Oberhand behalten. Ich glaube, so gut bin ich noch nie in eine Saison gestartet!", freute sich Mathias Flückiger zurecht über seinen Sieg am Ötztaler Mountainbike Festival. Das Rennen in Haiming fand mit strengen Schutzkonzepten statt. Team-Manager Ralph Näf lobte die Veranstalter. "Für uns ist es natürlich wichtig, dass wir unseren Sport ausüben dürfen. Die Rennen in Italien und Österreich haben gezeigt, dass es mit den richtigen Schutzkonzepten möglich ist, Mountainbike-Rennen durchzuführen!".

 

Rangliste Elite Männer

 

1. Mathias Flückiger, SUI, 1:29.19

2. Nino Schurter, SUI, + 0.04

3. Ondrej Cink, CZE, + 0.11

4. Sebastian Fini, DEN, + 0.33

5. Lars Forster, SUI, + 0.41

6. Antoine Philipp, FRA, + 1.53

7. Maximilian Brandl, GER, + 2.07

8. Luca Braidot, ITA, + 2.10

9. Benjamin Oliver, NZL, + 2.16

10. Simon Andreassen, DEN, + 2.32