Mathias Flückiger holt an Mountainbike WM Silber

 

Der Berner Mountainbiker Mathias Flückiger hat an der Mountainbike Weltmeisterschaft im österreichischen Leogang Silber gewonnen! Flückiger kam mit den anspruchsvollen Bedingungen gut zu Recht und konnte sich wie im Vorjahr in Kanada über den zweiten Platz freuen.

 

Wie auch beim Doppel-Weltcup vor einer Woche in Tschechien waren in Österreich keine Zuschauer erlaubt. Wie es mit Publikum sein könnte, kannte der Berner Mathias Flückiger aber noch sehr genau. 2012 gewann er ebenfalls Saalfelden Bronze, hinter seinem Bruder Lukas Flückiger und Nino Schurter. Mit diesen positiven Gedanken im Gepäck startete Flückiger gut ins Rennen und sah sich rasch in der ersten Verfolgergruppe von Jordan Sarrou wieder. Während der Franzose zu einem nie wirklich gefährdeten Start-Ziel Sieg unterwegs war, ging es im Kampf um die weiteren Podest Plätze viel spannender zu und her. Flückiger kam dabei mit den rutschigen und schlammigen Bedingungen der Strecke sehr gut zu Recht und konnte sich so langsam aus der Verfolgergruppe lösen. Erst in der letzten Runde schloss der Franzose Titouan Carod nochmals zum Berner auf. Aber Mathias Flückiger konterte sofort und fuhr mit der besten Rundenzeit im letzten Durchgang schlussendlich souverän auf den zweiten Platz.

 

"Es waren wohl die 10 verrücktesten Tage die ich mit dem Team erlebt habe. Die Corona-Situation, der Doppelweltcup in Tschechien mit meinen Magenproblemen sowie der Erkältung danach. Dann das Wetter hier in Österreich, der harte Parcours. Und jetzt das: WM Silber!", rekapitulierte der Oberaargauer im Ziel seinen WM-Auftritt. Und schob gleich ein grosses Dankeschön an sein Team weiter: "Ohne die grossartige Unterstützung des Teams hätte ich das hier nicht gepackt. Sie haben in den letzten Tagen alles unternommen, damit ich mich erholen und aufs Rennen konzentrieren konnte!".

 

Rangliste Elite Männer

 

1. Jordan Sarrou, Frankreich, 1:25.37

2. Mathias Flückiger, Schweiz, + 0.45

3. Titouan Carod, Frankreich, + 0.55

4. Luca Braidot, Italien, + 1.23

5. Ondrej Cink, Tschechien, + 1.37

6. Maxime Marotte, Frankreich, + 1.37

7. Filippo Colombo, Schweiz, + 2.12

8. Nadir Colledani, Italien, + 2.29

9. Nino Schurter, Schweiz, + 2.33

10. Henrique Avancini, Brasilien, + 2.49